Arno Höddinghaus (Pianist)

Arno HoeddinghausArno HöddinghausDer Paderborner Pianist und Keyboarder Arno Höddinghaus stieß 1989 zur Band, nachdem er seinen persönlichen Sturm und Drang zunächst in der Rockmusik ausgelebt hatte. Höddinghaus, von Hause aus eher ein Meister der leisen Töne, prägte das zweite Album “Spiel dich frei” zunächst mit elektronischen Klangfarben aus Keyboards und Synthesizern, um gleichzeitig eigene elektronische Projekte weiter voran zu treiben: So veröffentlichte er bis 1999 fünf Alben für das von Klaus Schulze gegründete Elektronik-Label IC/Digit Music, um nach längerer Pause 2008 den Faden der Ambient-Music mit der QuietPlaces-Serie wieder aufzunehmen. (www.arnohoeddinghaus.de)

In der Motzek-Band fand Höddinghaus derweil seit Mitte der 90er Jahre zurück zu eigenen akustischen Wurzeln, verlegte sich zunehmend auf das Klavier, betreute das 2002er Album “Motzek” auch als Co-Produzent und entdeckte auf der Suche nach einem geeigneten Klavierhocker 2010 das Cajon für sich, mit der er der Motzek-Band neuen Groove und frischen Beat einhaucht.nach oben ↑

Carsten Hormes (Bassist)

Carsten HormesCarsten Hormes, der heute in Paderborn lebt, ist ein Tausendsassa: Konzertveranstalter (www.kulturbuero-owl.de), Bassist, Moderator, Arrangeur, Studiomusiker … er begleitet seit über 15 Jahren Michael Motzek an den unterschiedlichsten Bässen (E-Bass, E-Standbass, Kontrabass, …). Ob vier- fünf- oder sechssaitig, immer fügt er sich brillant in die Stücke ein. Sein Herzblut schlägt insbesondere auch für die Gruppe ALEA, die er vor gefühlten 100 Jahren mitgegründet hat und bis heute promotet. (www.alea-musik.de). Als Bassist begleitet er seit Jahren verschiedene Kabarettisten wie z.B. Fabian Lau, Erwin Grosche, Rainald Grebe oder aktuell Matthias Brodowy aus Hannover (www.brodowy.de). Carsten Hormes bringt den musikalischen Tiefgang -auch bei Motzek- auf die Bühne. Er ist eben ein Profi – durch und durch.nach oben ↑

Thomas Heinecke (Multiinstrumentalist)

Thomas HeineckeDer aus dem Ruhrpott stammende Multiinstrumentalist spielt seit mehr als 25 Jahren in der Motzek – Band. Heute lebt er in Paderborn. Er spielt Akkordeon, Gitarre, Keyboard, Mandoline, Blues Harp. Und wenn man ihn reizt, könnte er -so vermutet man- auch noch Geige spielen. Zur Begleitung von Motzek singt er und ist immer für einen flotten, witzigen Spruch bereit. Er ist Arrangeur bei Motzek und auch Komponist seiner eigenen Lieder, die er im hauseigenen Tonstudio aufnimmt. Heinecke spielte in seiner musikalischen Laufbahn in zahlreichen Bands unterschiedlicher Stilrichtungen. Auch als Studiomusiker ist er immer wieder auf unterschiedlichen Produktionen zu hören. Unter anderem ist sein exzellentes Gitarrenspiel ein Markenzeichen Heineckes. Einfach ein Genuss ihm in der Motzek – Band zuzuhören.nach oben ↑

Michael Motzek & Band

Programm: “Lieder und Chansons von ruhig bis rockig “

Der Sänger und Gitarrist Michael Motzek passt so gar nicht in die gestylten Trends der Gegenwart. „Was die anderen machen, kann kein Maßstab sein“, heißt es in seinem Lied „Spiel dich frei“. Und danach richtet er sich – kompromisslos.

Motzek hat ein festes und treues Publikum. Menschen, wie er selbst, die noch nicht abgestumpft sind vom Wahnsinn der Zeit, die sich noch aufregen können über Ungerechtigkeiten, vor allem aber Menschen, die zuhören können. Auch wenn er singt: „Leben fällt mir manchmal schwer“, und er Sehnsucht äußert nach „ungeschminkten Gesichtern“, Motzeks Lieder sind voller lebensbejahender Kraft.

Emotionale Tiefe in Musik und Text sind die deutlichen Kennzeichen dieses engagierten Liedermachers. Motzeks überzeugende Stimme ist seine ganz persönliche und reizvolle Note. Seit drei Jahrzehnten ist der Gitarrist und Sänger unterwegs. Er wird von seinen langjährigen musikalischen Freunden, Carsten Hormes (Bass), Arno Höddinghaus (Piano, Gesang) und Thommy Heinecke (Gitarre, Mandoline, Akkordeon, Gesang) begleitet. Man darf gespannt sein …nach oben ↑

 

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Pressestimmen

1982 – Eigene Ansätze erkennbar

Musikertrio begeisterte mit kritischen Stücken und musikalischer Vielfaltnach oben ↑

1983 – Zwei Liedermacher ließen aufhorchen

Eigenwillige Darbietungen von Michael Motzek und Günter Hellingnach oben ↑

1984 – Feinheiten, die den Gesang weiterführen

Lieder mit und zur Gitarrenach oben ↑

1985 – Eigenes Engagement in Musik gekleidet

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1986 – Motzek & Co kamen gut an

Michael Motzek in Detmold – das sorgte für einen vollen Saalnach oben ↑

1987 – Michael Motzek veröffentlichte die erste Schallplatte: „Sei Querulant“

„ … Unverkennbar ist bei dem Erstlingswerk, dass Michael Motzek aus der Folk- und Liedermacherszene kommt. … dass er sich schon ein gutes Stück freigeschwommen hat, was die Texte, die Kompositionen und das Arrangement angeht. Andere Musikstile haben ihren Platz in seinem Sound gefunden, ohne dass er jedoch ‚seinen’ ganz persönlichen Stil verleugnen müsste. Die Gitarre ist immer noch das Instrument, dass die Basis für jedes Stück legt. Darüber hat er ein sparsam ausgestattetes, aber effektvolles Arrangement gebaut. … Die Stimmung der Lieder schwankt zwischen melancholisch, … oder aber satirisch und aufbegehrend. … Nicht alle Texte sind beim ersten Hören bis in den letzten Nebensatz zu entschlüsseln, was ihrem Reiz jedoch keinen Abbruch tut. … Das Cover mit einer Illustration von Werner Schlegel entspricht professionellen Maßstäben. … Die Platte ist ein ‚Stück von ihm’, und über sie wie seine ganze Musik lässt sich als Motto ein Vers seiner Langspielplatte stellen: ’Und ich spiel dieses Lied, weil ich’s spielen muß…’ “

Neue Westfälische – Karl Martin Flüternach oben ↑

1989 – Michael Motzek hat sich längst zum eigenständigen Musiker gemausert

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1991 – Neu auf dem Plattenteller – Von ruhig bis rockig

„Liedermacher gibt’s genug. Gute Liedermacher, die aufhorchen lassen, sind rar. Einer von ihnen ist der Paderborner Texter, Sänger und Komponist Michael Motzek, der unlängst sein zweites Album ‚Spiel dich frei’ herausgegeben hat. … Mit Recht gilt er in der Chansonszene inzwischen als heißer Tip. ‚Von ruhig bis rockig’ ist die LP unterteilt….

… Hier wird kein Hitparadenkleister geboten. Vielmehr schwingt eine Schaukel fast kindlicher Leichtigkeit über zartsensible Töne hin bis zu kritischer Nachdenklichkeit. Vor allem seine politisch oder sozialkritisch motivierten Stücke wie ‚Er war ganz wach’ oder ‚Haus ohne Fenster’ überzeugen durch Aussagekraft und Gedankentiefe, die bisweilen betroffen macht. Der Sänger und Gitarrist verschreibt sich auf seiner Scheibe keiner bestimmten Musikrichtung, sondern vereint – scheinbar mühelos – verschiedene Stile. Eigenwillig sind auch seine Arrangements.

Auf 15 (!) Instrumenten begleitet ihn seine vierköpfige Band. … Aber gerade die Klangvielfalt macht den Reiz des Albums aus. Diese Musik verwischt sich nicht im Hintergrund, dominiert auch nicht, bildet mit Motzeks klarer, sauberer Stimme eine musikalische Symbiose. “

Annette Schaufnach oben ↑

1996 – Anspruchsvolles Liedermacher-Konzert mit Michael Motzek

K o m p r o m i ß l o s   g e g e n   d e n   T r e n d

“… Ein voller Saal, Michael Motzek hat ein festes und treues Publikum.

Menschen, wie er selbst, die noch nicht abgestumpft sind vom Wahnsinn der Zeit, die sich noch aufregen können über Ungerechtigkeiten, vor allem aber Menschen, die zuhören können. … Motzek kleisterte keine akustischen Tapeten und räumte auf mit musikalischen Tranquilizern und Aufputschmitteln. Motzek verlangte seinen Zuhörern Aufmerksamkeit, Gefühl und Verstand ab. … Da saß am Piano der introvertierte Arno Höddinghaus aus Paderborn, der mit seinen Elektronik-Kompositionen auch in der internationalen Musikerszene erstaunlich bekannt ist. Am Kontrabaß der ‚bodenständige’ Carsten Hormes aus Altenbeken. Der Tourneeplaner und Konzertveranstalter, der mit seiner kernigen, bisweilen sogar groovenden Spielweise den ‚entrückten’ Höddinghaus und den ‚idealistischen’ Motzek immer wieder auf den Boden der (musikalischen) Tatsachen zurückholte. Zusammen entstand so ein vielseitiger und nuancenreicher Sound, der die Leistungen mancher ‚Topacts’ der Liedermacherszene weit in den Schatten stellte.“

Neue Westfälische – Burkhard Battrannach oben ↑

2002 – W e i l   e r   e i n   L i e d   h a t

Michael Motzek präsentiert seine neue CD
„ … Der Detmolder Liedermacher Michael Motzek präsentiert endlich wieder eine neue Scheibe: ‚MOTZEK’.

… Die deutschen Balladen gehen unter die Haut. Das gilt für den vom Irakkrieg inspirierten Klagegesang genauso wie für dieses selten hoffnungsfrohe Herbstlied wie für seine bereits bekannte Hommage an die Hallig Hooge. Dass Motzek mit Arno Höddinghaus (Keyboards) und Carsten Hormes (Bass) statt der sterilen und blutleeren Atmosphäre eines Studios die Live-Versionen seiner Lieder gewählt hat, war die richtige Entscheidung.”

Lippische Landes-Zeitung – Marianne Schwarzernach oben ↑

Motzek – CD

2003

Motzek Hörspiegel-Meinung

„Schlicht „Motzek“ ist das Album des aus Ost-Westfalen stammenden Liedermachers Michael Motzek betitelt. Auf diesem Werk zeigt er mit facettenreichen Texten sein Können als Texter und Musiker. Musikalische Unterstützung findet Motzek, der alle Lieder mit seiner Gitarre begleitet, bei einigen Stücken zusätzlich in Klavier, Bass, Keyboard und Kontrabass, die von Carsten Hormes und Arno Höddinghaus gespielt werden.

Zehn Stücke mit einer Spielzeit von rund 40 Minuten sind auf dem Album zu finden.

Der oben schon angesprochene Facettenreichtum der Texte zeigt sich in der Themenvielfalt von persönlichen Stücken wie „Geheimnis“ über die Hommage an Hallig Hooge in „Hallig Hooge Fieber“ bis „Zärtliches Berühren“. Dem gegenüber steht kritisches Liedgut, unter anderem manifestiert im Lied „Lob- und Klagegesang“.

Texte und Lieder zwischen ruhig, getragen und nachdenklich bis hin zum aufrüttelnden Song. Neben den Liedern stehen noch einleitende und abschließende gelesene bzw. gesprochene Texte.

Ein zeitloses Album, auf dem jeder sein persönliches Lieblingsstück finden kann.“

Hörspiegel (www.der-hoerspiegel.de) Michael Brinkschulte 23. Februar 2009nach oben ↑

2011 – Brilliante Wortjonglagen von Michael Motzek im Gulfhof

Vergnüglich-Nachdenkenswertes mit Sänger und Gitarristen

„ … dann widmete sich Motzek dem, was er kann: Gitarre spielen und sich und die Welt um ihn herum beschreiben, karikieren, kritisieren, aber auch – und das nicht zu wenig – Zuneigung über sie schütten. … (Motzek) erwies sich als exzellenter Beobachter, der das, was er sieht, fühlt, schmeckt, erlebt, brillant beschreibt…. Motzeks Wortjonglagen (sind) so erfrischend wie ein Barfußspaziergang über Tau.“

Ostfriesische Nachrichten Gerd-D. Gaugernach oben ↑

Michael Motzek live im Klostersaal

Spannend bis zum letzten Ton

„Großartige musikalische Arrangements. … Niemand wagt zu klatschen, bis denn letztlich auch der letzte Ton jedes Liedes endgültig verklungen ist. Nichts klingt wie anderes zuvor. Die großartige Band nimmt den Charakter der Lieder auf, und arrangiert sich sehr einfühlsam mit dem Sänger.

… Die exzellenten Musiker … zeigen noch einmal, was sie drauf haben und kommen ganz zum Schluss gar noch als A-cappella-Boygroup.“

Lippe Aktuell Achim Krausenach oben ↑

Der Stammgast überzeugt sein Publikum

„Michael Motzek macht keine Show. Er ist unauffällig gekleidet, seine Gesten sind meistens sparsam, aber er hat etwas zu sagen. Über Liebe, den Herbst oder über den ‚Wind, der sanft Dir deine Kanten bricht’.

… Und, als großes Plus des Samstagabends, tat er es nicht allein.

Arno Höddinghaus unterstützte ihn souverän mit Klavier, Keyboards, Gesang und Cajon. Thomas Heinecke erwies sich als Alleskönner an Banjo, Gitarre und einem herrlich gespielten Akkordeon… Carsten Hormes schließlich setzte am E-Bass und elektrischem Kontrabass sein Können souverän ein.“

Lippische Landes-Zeitung – Karl-Heinz Krullnach oben ↑

Alter Motzek – Neue Seite

NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU                                                      Konzert   

MOTZEK  &  Höddinghaus Lieder und Chansons zum Klavier

27.11. 2015    Café Röhren            Paderborn 20.00 Uhr      www.cafe-roehren.com

 P1010035

Der Liedermacher Michael Motzek ist seit nunmehr 35 Jahren eine konstante Größe auf OWLs Bühnen. Für sein neues Programm lässt er die Gitarre im Koffer, um sich allein von seinem langjährigen Freund und Weggefährten Arno Höddinghaus am Klavier begleiten zu lassen. Motzek und Höddinghaus geben sich gewohnt chansonesk und folkig, lassen das eigene Liedgut aber auch erfrischend anders und ungewohnt minimalistisch erklingen.Auf das Wesentliche reduziert wirken Motzeks politische Lieder der 80er Jahre geradezu erschreckend aktuell. Gleichzeitig kommt die lyrische Beschaulichkeit seiner neueren Songs im balladesken Klaviergewand in besonderer Weise zur Geltung.

 

Hurrah, das Video ist fertig!!!  Viel Spaß damit

https://www.youtube.com/watch?v=yzBxQXTvzWI

Hallo, ich begrüße euch recht herzlich auf meiner neuen Webseite.Band-27

Alter Motzek, weil weiterhin deutschsprachige Lieder und Chansons von ruhig bis rockig meine Leidenschaft sind. Neue Seite, weil es einfach so ist.
Aktuell probe ich das Programm mir meinem Freund Arno, der mich am Klavier zu meinen Liedern begleiten wird.

So, nun viel Spaß beim Anklicken und Lesen der einzelnen Seiten.
Lasst euch überraschen! Vielleicht sehen wir uns auf einem der Konzerte.
Schönes Leben, wünscht weiterhin

Euer

Michael Motzek

Musik

Hier könnt ihr in meine Musik hineinhören. Wer einzelne Titel oder das ganze Album herunterladen möchte, hat direkt die Möglichkeit dazu. Tonträger all meiner bisher veröffentlichten Alben könnt ihr natürlich auch gerne weiterhin auf meinen Konzerten erwerben.

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1956

Als ich im April diesen Jahres in Lage/Lippe b1956zw. im Detmolder Krankenhaus das Licht der Welt erblickte, ahnte ich noch nicht, dass ich mich der Musik und besonders dem Gesang und dem Dichten einmal so intensiv widmen würde. Obwohl meine Eltern sagten, dass ich schon damals ein kleiner Schreihals gewesen bin. Für mich ist Singen übrigens bis heute eigentlich nur kontrolliertes Schreien.
Zudem war ohnehin viel los in diesem Jahr:

  • Der Bundesrat tagt zum ersten mal in Berlin.
  • Adenauer wird 80 Jahre alt. Grace Kelly heiratet Rainer.
  • Der Bundestag verabschiedet die Wehrgesetze.
  • Rocky erklärt seinen Rücktritt vom Boxsport.
  • Die Einbauküche und der Nierentisch finden Einzug in deutsche Haushalte.
  • 9 Tage vor meiner Geburt erzwingen die Gewerkschaften die
    45-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Gut so!
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01.08.2011 in Lügde

Galerie

Es war toll, ich hatte viel Spaß! Ich hoffe, ihr auch. War es unten im Publikum eigentlich auch so verdammt heiß, oder lag das an den Scheinwerfern? Vieln Dank für euer Zahlreiches Erscheinen! Hier ein paar Impressionen zum erinnern oder … Weiterlesen

1962

1962Meine Grundschulzeit wurde geprägt von einer Lehrerin Frau Dietsche, die ich bis heute sehr schätze, da sie sich mit damals neuen Methoden des Projektunterrichtes bei uns Jungen und Mädchen einen Namen machte. Wir bauten die fiktive Stadt Rosenburg, und jeder hatte dort eine Rolle zu verkörpern. Ich war der Schutzmann Motzek. Bei einer öffentlichen Vorführung vor den Eltern sagte ich: „Ich Schutzmann Motzek halt’ die Wacht, in Rosenburg bei Tag und Nacht …“nach oben ↑

1966

Meine Kindheit war endgültig beendet, und ich ging auf ein Jungengymnasium nach Lemgo. Es herrschte ein rauer autoritärer Ton, und Kinder aus Arbeiterfamilien hatten es dort nicht leicht. Einmal bekam ich eine schallende Ohrfeige. Ich hatte in der Pausenhalle selbstvergessen Lieder gesungen, weil es dort so schön hallte. O-Ton während eines Elternsprechtages: „Schauen sie sich doch mal die Hände ihres Sohnes an, die eignen sich doch vielleicht besser für handwerkliche Tätigkeiten!“ Tatsächlich stand 6 Jahre später in meinem Abgangszeugnis: Michael verlässt die Schule, um Elektriker zu werden. Eigentlich wollte ich Sportlehrer werden. Bis heute kann ich Ungerechtigkeiten nur schwer ertragen.

Parallel dazu unternahm ich erste Versuche, zu der Filmmusik von „Der Schatz im Silbersee“ zu texten und über Mikrofon und Lautsprecher zu singen. Für mich war es ein tolles Gefühl sich da so zu hören. Danach trat ich dann auch gleich dem Männergesangsverein Liederheim in Lage bei. Das war eine tolle Zeit: viel gesungen und so …nach oben ↑

1971

Nun begann meine eigentliche berufliche Karriere: Lehrzeit, Gesellenprüfung, Gesellenzeit (und endlich der Hauptschul- abschluss).
Zum ersten mal bekam ich im zarten Alter von 16 Jahren Kontakt zur damaligen Berufsschule in Detmold ( heute: Felix-Fechenbach Berufskolleg www.ffb-lippe.de). Sie ist meine Lieblingsschule – bis heute.

Ich unterrichtete d1971ort anfangs als Werkstattlehrer für Elektrotechnik (hauptsächlich Jungen ohne Hauptschulabschluss). Die konnte ich sehr gut verstehen. Heute bilde ich an demselben Berufskolleg an der Fachschule für Sozialpädagogik Erzieherinnen und Erzieher aus. Großartig! Macht richtig Spaß!


In diesem Jahr erwarb ich meine erste eigene Gitarre, eine Eko. Die war so schwer wie eine Hobelbank. Mit ihr hörte ich Liedermacherlieder von ’Platte’ ab, spielte und sang sie nach. Ich kaufte Liederbücher und übte, was das Zeug hielt. Außerdem gab ich Gitarrenkurse an der Schule und in der Justizvollzugsanstalt Detmold. Nebenbei füllte ich mit dem Schreiben erster eigener Texte meine Freizeit.
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1976

Ich beendete meine Ausbildung zum Elektrotechniker und erwarb die mittl1976ere Reife in einer Externenprüfung.
Danach bekam ich eine Anstellun
g als Werkstattlehrer an meiner Lieblingsschule und baute viele tolle Sachen mit Jungen, zum Beispiel eine Discolampe.

Parallel dazu betrieb ich immer Jugendarbeit betreute zum Beispiel Jugendliche bei Ferienfreizeiten auf Hallig Hooge, und war immer noch im Männergesangsverein.nach oben ↑

1978

Ich begann erste eigene Lieder zu komponieren und zu texten – inspiriert von Hannes Wader, Klaus Hoffmann, Konstantin Wecker, Hermann van Veen … und den politischen Spätwirkungen der 68er Studentenbewegung.
Mein erstes eigenes Lied “Vorbei“ handelt von Jugendlichen, welche den Halt in der Familie verloren hatten und den beruflichen Einstieg nie schafften.
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1979

1979Mein erstes öffentliches Konzert fand im Paderborner Kukoz statt, einem autonomen Jugendzentrum mit hohem politischen und kreativen Potential. Pogotanzen erlernte ich dort nicht, es war mir einfach zu riskant.

Auf jeden Fall war das ein denkwürdiger Auftritt:
Ich hatte inzwischen schon eine Plastikgitarre (Ovation), die klang nur gut, wenn sie mit Tonabnehmer über eine Anlage gespielt wurde. Aber das wollte ich ja auch. Das Programm war eine Mischung aus Wader, Hoffmann und Motzek. 80 Menschen hatten sich versammelt (gefühlte 755). Ich glaube, das war mein intensivstes Konzert. Ich habe geschrien, geschwitzt und gezittert und mich dabei auch noch auf der Plastikgitarre begleitet. Das zusätzliche Gitarrenmikrofon war mit einem Gummiband an einem Stativ befestigt. Aber es fiel nie herunter.
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1980

1980Mein erstes Soloprogramm mit eigenen Stücken wurde fertig, und ich gründete meine erste Band. Endlich! Es folgten zahlreiche Konzerte auf Kleinkunstbühnen, in Cafes und bei Kultur- und Großveranstaltungen. Es begann meine dreijährige Büffelei am Abendgymnasium in Bielefeld, die ich später mit dem Abitur abschließen sollte.

Ich spielte auf einer Gewerkschaftsveranstaltung am 1. Mai in Detmold und lernte dort Willy Brandt kennen.nach oben ↑

1985

Beim Bundeswettbewerb Musical, Song, Chanson in Berlin belegte ich den 8. Platz. Der WDR zeichnete ein Porträt auf. Es folgten Auftritte bei Rundfunk- und Fernsehsendungen. nach oben ↑

1987

1987In David Cassidys Tonstudio in Mosebeck bei Detmold nahm ich meine erste LP „Sei Querulant“ auf. Zwischen Genie und Wahnsinn: fremdes Studio, keine Ahnung von Studioarbeit, Gastmusiker gebucht, Auto defekt und eigentlich immer müde und chronisch pleite…

1987_2

Es folgten wieder viele Konzerte. Tolle Zeit. Inzwischen standen wir zu fünft auf der Bühne, mit etwa 15 Instrumenten. Einer der Musiker war Thommy Heinecke, der bis heute mein Freund und Mitglied meiner Band ist.nach oben ↑

1990

Inzwischen hatte ich mir mein eigenes Tonstudio (Tonstudio für Puristen) eingerichtet und nahm dort mein zweites Album „Spiel Dich Frei“ auf. Die Aufnahmen im hauseigenen Studio waren auch für meine WG-MitbewohnerInnen eine große Herausforderung, denn ständig war Musik im Haus und immer mussten alle ruhig sein.

1990_2

Aber die tollen Hauspartys entschädigten alle. Es folgte eine Promotiontour zur neuen CD mit meiner Band quer durch Deutschland. Der WDR zeichnete Fernseh- und Radioporträts auf.1990nach oben ↑

1992

1992Zusammen mit meinem Freund und Bassisten Carsten Hormes gründete ich die Künstleragentur “Die andere Agentour”.
Viele Musiker und Musikerinnen aus Ostwestfalen waren dort vertreten und engagiert. Wir wollten vielfältige (Klein-) Kunst vermitteln. Auf der Musikmesse in Frankfurt war unser Stand ein Publikumsmagnet.

Diese Agentur gibt es nicht mehr.
Carsten Hormes leitet mittlerweile mit Rudi Göbel das Kulturbüro OWL (www.kulturbuero-owl.de).
Gleichzeitig begann ich ein Psychologie- und Sozialpädagogik-Studium in Duisburg und Dortmund.
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1994

Unter dem Eindruck des Brandanschlages von Solingen am 29. Mai 1993 gründete ich zusammen mit Paderborner Künstler und Künstlerinnen den Verein “Denn er ist wie Du” (Verein zur Unterstützung von Flüchtlingen und Asylsuchenden e.V.). Der Anschlag hatte einen rechtsextremen Hintergrund, fünf Menschen starben, 20 wurden lebensgefährlich verletzt. (Quelle: de.wikipedia.org)

Dieses und weitere fremdenfeindlich motivierte Verbrechen veranlassten mich, mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern eine Solidaritätsveranstaltung gegen Fremdenhass zu organisieren. Es kam soviel Geld zusammen, dass der Verein gegründet werden musste. Er besteht bis heute und händigt kleine Beträge an Asylsuchende in Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen, wie der Caritas, aus.nach oben ↑

1997

Ich beendete mein Studium und begann meine Referendariatszeit in Paderborn.nach oben ↑

1999

Seit diesem Jahr bilde ich Erzieherinnen und Erzieher am Felix-Fechenbach Berufskolleg – an der Fachschule für Sozialpädagogik – aus.

Das Berufskolleg trägt übrigens seit 1988 den Namen Felix-Fechenbach Berufskolleg. Felix Fechenbach war ein von den Nazis ermordeter Jude und Sozialdemokrat, dem ich das Chanson “Er war ganz wach” widmete und auch zur Feier der Namensgebung spielte (www.ffb-lippe.de/fechenbach.html)nach oben ↑

2012

Inzwischen habe ich 2 tolle Kinder und die passende Partnerin.

Manchmal sagen die Leute:
Hey, du wolltest doch mal berühmt werden!“
Ich antworte: „Bin ich doch“.

Was?“, fragen dann die Leute. „Bist du?“
Ja“, antworte ich. „Bei meiner Familie!“nach oben ↑

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